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Corona - Informationen für Büchereien

17. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahme

Ab Samstag, 1. Oktober 2022, treten zwei neue staatliche Regelwerke zum Umgang mit Corona in Kraft: Das geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes und die auf ihm beruhende 17. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Nachdem die bayerischen Regelungen teilweise über das Bundesrecht hinausgehen, teilweise aber auch Ausnahmen vorsehen, ist hier versucht, das nun für Bayern geltende Recht aus beiden Rechtsnormen zusammenzufassen:

Maskenpflicht:
Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht gemäß Infektionsschutzgesetz:

  • im öffentlichen Personenfernverkehr für alle Fahrgäste,
  • für Besucher und Beschäftigte in Krankenhäusern, den Krankenhäusern vergleichbaren Rehabilitationseinrichtungen und voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Unterbringung oder Betreuung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen sowie vergleichbaren Einrichtungen,
  • für Patienten und Besucher von Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, den bisher genannten Einrichtungen vergleichbare Behandlungs- und Vorsorgeeinrichtungen, Rettungsdiensten und Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden.

Für alle Personen unter 14, aber über 6 Jahren gilt in diesen Bereichen mindestens die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske besteht gemäß bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

  • in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs,
  • für Beschäftige und Betreiber innerhalb von geschlossenen Räumen von Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorgeeinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtigungen, Tageskliniken und Rettungsdiensten, soweit sich dort mehrere Personen aufhalten und dies zur Abwendung einer Gefahr für vulnerable Personen erforderlich ist sowie Obdachlosenunterkünften und Unterkünften für Flüchtlinge.

Die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung empfiehlt außerdem das Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske in geschlossenen Räumen.
 

Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit. Außerdem sind Personen von der Maskenpflicht befreit, die durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
Außerdem gilt nach Bundesrecht keine Maskenpflicht für gehörlose und schwerhörige Menschen und deren Begleitpersonen.

Testpflicht:
Eine Testpflicht (unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest, Schnelltest oder PCR-Test) gilt gemäß Infektionsschutzgesetz

  • für Besucher in Krankenhäusern, den Krankenhäusern vergleichbaren Rehabilitationseinrichtungen und voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Unterbringung oder Betreuung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen sowie vergleichbaren Einrichtungen.

Mindestabstand
Die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnug empfiehlt die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen, wo immer dies möglich ist.

Hygienekonzepte
Die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnug empfiehlt die Erstellung von Hygienekonzepten für Betriebe, Einrichtungen, Angebote und Veranstaltungen mit Publikumsverkehr; sie sollen insbesondere die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und die Vermeidung unnötiger Kontakte vorsehen.

Weitergehende Bestimmungen enthalten weder das Infektionsschutzgesetz des Bundes noch die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordung. Damit gibt es weiterhin keine Zugangsbeschränkungen für Veranstaltungen, Sitzungen von Gremien, Maßnahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung einschließlich inhaltlich gestalteter Treffen von Vereinen und Verbänden, Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung und für die Beherbergung und für die Gastronomie.

Die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes gelten bis 27. April 2023. Die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt dagegen vorerst nur bis 28. Oktober 2022.

Für Büchereien gilt: Sowohl der reguläre Ausleihbetrieb als auch Veranstaltungen oder Schulbesuche können wie bisher ohne Auflagen durchgeführt werden. Die o.g. Empfehlungen sollten mitbedacht werden.

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Plakate für Büchereien
Entsprechende Plakate für den Aushang innerhalb und außerhalb Ihrer Bücherei finden Sie unter https://www.michaelsbund.de/buechereien/corona-spezial/


Die Katholische Büchereifachstelle ist zu den bekannten Zeiten geöffnet. Es gelten aktuell folgende Regelungen:

Austauschbücherei
Der Besuch der Austauschbücherei ist für Büchereiteams wieder ohne Beschränkung der Personen möglich. 
Weiterhin gilt jedoch, dass nur ein Büchereiteam zu einer vereinbarten Zeit kommen kann.

Besuch nur nach Terminabsprache möglich
Büchereien können nur(!) nach Terminabsprache in die Austauschbücherei kommen.  
 
Tragen eines Mundschutzes (FFP2-Maske oder medizinische Maske)
Wir empfehlen das in der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genannte Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske in den geschlossenen Räumen der Katholischen Büchereifachstelle.
 

Mindestabstand
Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen sollte eingehalten werden, wo immer dies möglich ist.